Der Feind ist das Apfelmus

Wenn sich schon die Natur von ihrer verschwenderischen Seite zeigt, sollte man auch was daraus machen. In diesem Falle: Apfelmus. Denn der Baum im Garten biegt sich. Die Abmachung: Herr K. sammelt die Äpfel (später hat er den Job auch noch auf die grausligen Schnecken ausgedehnt, die natürlich nicht im Apfelmus gelandet sind, aber ob dessen er sich ein extra Lob verdient hat), und Cocolina bereitet inzwischen das Abendessen vor. 

Lesson learned dieses Abends: Sobald man anfängt, kochende Apfelschnitze mit dem Zauberstab zu pürieren, mutieren selbige zum Feind – und fangen an, sich vehement aus dem Topf heraus spritzend zu wehren. Herr K. hat dies leider schmerzhaft erfahren, und laboriert seither an einer bösen Apfelmus-Brandblase an der rechten Hand. Genau diese Hand, deren kleiner Finger eh schon völlig lädiert ist, weil es gestern einen Zwischenfall mit der Feuerschale gab (ein weiterer heroischer  Einsatz). 

Der Feind wurde schlussendlich besiegt und in Gläser abgefüllt, steht jetzt Kopf, und Herr K. ist mit Salbe, Desinfektionsmittel, Kühlpad (in diesem Fall eine Packung Tiefkühlgemüse) und Bier versorgt. Wir leiden. Aber der Hackbraten ist gleich fertig – zum Trost.

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